Exosomen sind extrazelluläre Vesikel – sehr kleine Pakete, die Zellen freisetzen, um Signalmaterial an andere Zellen zu transportieren. In der Haarbehandlung werden sie in die Kopfhaut eingebracht, mit dem Ziel, die Signalumgebung um Follikel zu unterstützen, die noch vorhanden, aber schwächer werden.
Die klinisch relevante Unterscheidung: Die Exosomentherapie ist eine unterstützende Behandlung für Follikel, die noch existieren. Sie erzeugt keine Follikel, wo sie verschwunden sind. Das unterscheidet sie von einer Operation, und deshalb entscheidet die Beurteilung der Kandidaten darüber, ob die Behandlung überhaupt sinnvoll ist.
Dies ist ein Bereich, in dem sich die Evidenzbasis noch entwickelt. Eine Klinik, die die Exosomentherapie als etablierte Wissenschaft darstellt oder ein bestimmtes Ergebnis verspricht, übertreibt, was derzeit bekannt ist.